Ursprünge und Entwicklung des Jugendstils

Der Begriff Jugendstil ist vor allem in den skandinavischen Ländern, dem Baltikum und den Benelux-Staaten gebräuchlich. Ihren Namen hat die Jugendstil-Epoche der 1896 gegründeten Münchener Kulturzeitung „Jugend“ zu verdanken, welche den Begriff des Jugendstils in ihren Publikationen prägte. Ebenfalls prägend für die Entwicklung des Jugendstils waren die zeitgenössischen Zeitschriften Münchner „Simplicissimus“ und die Berliner Zeitschrift „Pan“.

Aufgrund der Wirrungen des Weltkrieges, die nicht an der zeitgenössischen Kultur und Künstlerwelt vorbeiziehen konnten, ist ein klares Ende des Jugendstils kaum zu terminieren. Zudem lebten Elemente des Jugendstils in verschiedenen Stilrichtungen weiter, wie zum Beispiel Art Nouveau, Bauhaus oder auch dem Expressionalismus. Im Neojugendstil fand der Jugendstil in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts sogar eine Wiederbelebung.


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